Der Bier Club aus Oberfranken 

Tradition verpflichtet aber offen für Neues


Bier des Monats Januar (Old Golden Hen)

Während draußen noch Frost und Wintergrau herrschen, bringt das Old Golden Hen aus England goldene Wärme ins Glas. Dieses edle Ale, gebraut von der traditionsreichen Greene King Brewery, ist ein echter Klassiker unter den britischen Pale Ales – vollmundig, ausgewogen und mit einem Hauch von Nostalgie.

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Von Mitgliedern frisch bewertet

Im Rahmen unserer "kleinen Verkostungen" haben wir auch das GigaBier von Tesla getestet. Ein Bier, das allein durch seinen Namen und dem ungewöhnlichen Design neugierig macht – und natürlich wollten wir wissen, ob sich hinter dem Hype auch geschmacklich etwas verbirgt. Unsere Eindrücke, Einschätzungen und das Fazit findet ihr wie immer ausführlich in unserer Rezension.

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Was wäre Bier ohne Hopfen?

Bier ohne Hopfen, kaum vorstellbar. Und doch war das jahrhundertelang ganz normal. Bevor Hopfen seinen Siegeszug antrat, schmeckte Bier oft wild, süßlich, kräuterlastig – manche sagen sogar: unberechenbar. Heute ist Hopfen so selbstverständlich wie Schaum auf dem Glas. Aber wie kam er überhaupt hinein?

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Vorschau für 2026

2026 verspricht für unseren Blog ein richtig spannendes Jahr zu werden. Die beliebte Reihe „Wer ist eigentlich…?“ wird natürlich fortgesetzt und liefert euch weiterhin spannende Einblicke in Persönlichkeiten und Geschichten aus der Welt des Bieres. Wie gewohnt gibt es jedes erste Wochenende im Monat das „Bier des Monats“, bei dem wir euch besondere Tropfen vorstellen – mal Klassiker, mal echte Geheimtipps.

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Fränkische Winterruhe im Krug - Das Mönchshof Weihnachtsbier

Weihnachts- und Winterbiere haben in Franken eine lange Tradition. Schon in früheren Jahrhunderten wurden zur kalten Jahreszeit Biere eingebraut, die etwas kräftiger, vollmundiger und haltbarer waren. Sie dienten nicht nur dem Genuss, sondern auch als nahrhafte Ergänzung in einer Zeit, in der frische Lebensmittel knapp waren. Das Mönchshof Weihnachtsbier steht genau in dieser Linie. Es ist kein modernes „Seasonal“, sondern ein traditionelles Festbier zur Winterzeit, das an die klösterliche Brautradition erinnert, aus der viele fränkische Bierstile hervorgegangen sind.

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Die wundersame Weihnachtsbrauerei – Eine Bier-Weihnachtsgeschichte

Es war einmal, tief im verschneiten Oberfranken, ein kleines Dorf namens Hopfingen. Die Häuser dufteten nach Zimt, Malz und Kaminholz. Die Bewohner waren bierliebend, herzlich und bereit für das große Fest. Doch in diesem Jahr gab es ein Problem: Die Dorfbrauerei, betrieben vom alten Braumeister Konrad, war still. Kein Sud, kein Schaum, kein einziges Bierfass gefüllt. Und das zu Weihnachten! 

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Stella Artois – Vom saisonalen Weihnachtsbier zur globalen Marke

Stella Artois gehört heute zu den bekanntesten belgischen Bieren weltweit. Weniger präsent ist jedoch seine ursprüngliche Einordnung: Stella Artois wurde zunächst als Weihnachtsbier gebraut. Der Name „Stella“ – lateinisch für Stern – verweist auf den Weihnachtsstern und verdeutlicht den saisonalen Bezug des frühen Produkts.

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Nürnberger Wintertradition mit klarer Kante - Das Tucher Christkindlesmarkt Bier

Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist seit dem 17. Jahrhundert belegt und zählt heute zu den bekanntesten Weihnachtsmärkten der Welt. Während sich vielerorts süße Heißgetränke durchsetzten, blieb Bier in Franken stets Teil der winterlichen Alltagskultur. Das Christkindlesmarkt Bier greift diese Tradition auf. Statt eines schweren, süßlichen Winterbieres setzt Tucher bewusst auf ein klassisches Pils – ein Bier, das auch bei Kälte trinkbar bleibt, erfrischt und hervorragend zu deftiger fränkischer Küche passt. Es ist damit weniger saisonale Spielerei als vielmehr eine Hommage an die nüchterne, ehrliche Bierkultur der Region.

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Tuborg Julebryg – Die dänische Weihnachtslegende

Wenn in Dänemark Anfang November die Straßen blau leuchten und Schneeflocken aus Papier an Fenstern hängen, wissen alle: “J-dag” ist da – der Tag, an dem das Tuborg Julebryg offiziell ausgeschenkt wird. Ein Bier, das längst mehr ist als ein saisonaler Sud – es ist ein Stück dänische Kulturgeschichte und feucht-fröhliches Julfest zugleich.

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Feste, Opfer und heilige Trünke

Bier spielte für die germanischen Stämme nicht nur im Alltag, sondern auch in der Religion eine zentrale Rolle. Viele der großen Jahresfeste – Sommersonnwende, Wintersonnwende (Jul), Erntedankfeste – waren ohne Bier kaum denkbar. Es galt als Gabe der Götter, als Lebensspender und als Zeichen des Wohlstands.

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Wie sich Wasserqualität auf den Geschmack auswirkt

Wasser – die unscheinbarste, aber vielleicht wichtigste Zutat im Bier. Es macht über neunzig Prozent des fertigen Gebräus aus und war schon in der Frühzeit des Brauwesens ein entscheidender Faktor. Doch während heute Laborwerte und Wasseraufbereitung selbstverständlich sind, war das Brauwasser früher eine Frage von Glück, Erfahrung – und Geografie. 

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Bier des Monats Dezember (Odin trunk)

Der Odin-Trunk aus der Schlossbrauerei Fürstlich Drehna ist ein Honigbier, das den Spreewald mit der Welt nordischer Legenden verbindet. Das Vollbier mit 5,4 % Alkohol vereint klassisches Brauhandwerk mit einer feinen, natürlichen Süße.

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Warum gutes Bier "rund" schmeckt

Manchmal schmeckt ein Bier weich, harmonisch und voll – ohne Kanten, ohne Stolperstellen, ohne Bitterspitzen. Man nennt das rund. Doch was bedeutet das eigentlich? Und warum empfinden die meisten Biertrinker genau dieses Profil als angenehm?

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Der Kalea Bier-Adventskalender ist geöffnet!

Es ist soweit – der Countdown zum Fest beginnt auf die einzig wahre Malzfreunde-Art: mit Bier statt Schokolade!Jeden Tag ein neues Türchen, jeden Tag ein neues Bier – mal hopfig, mal malzig, mal völlig überraschend. Der Kalea Bier-Adventskalender ist wie eine tägliche kleine Verkostung, die den Dezember einfach schöner macht.

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Popkultur-Pils: berühmte fiktive Biere

Nicht jedes gute Bier muss echt sein. Manche werden nie gebraut und ttrotzdem sind sie weltberühmt. Ob in Cartoons, Sci-Fi-Klassikern oder Kultkomödien: Fiktive Biere sind oft genauso ikonisch wie ihre echten Vorbilder.

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Wer ist eigentlich Sun Simiao?

Sun Simiao (孫思邈, 581–682 n. Chr.) war ein legendärer chinesischer Arzt, Alchemist und Medizintheoretiker der Tang-Dynastie. Er gilt in China bis heute als „König der Medizin“ (Yīwáng, 医王), vergleichbar mit einem Hippokrates des Ostens. Sein Fokus lag auf ganzheitlicher Gesundheit, Kräuterheilkunde, Ethik und Langlebigkeit.

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Hopfenaromen entschlüsselt – von Citrus bis Katze

Wenn du an deinem Bier riechst und plötzlich denkst: „Wow, Grapefruit!“ oder „Moment mal, riecht das nach Gras… oder nach Katze?!“ – dann bist du mitten in der wilden Welt der Hopfenaromen gelandet. Ja, Hopfen kann dein Bier in ein tropisches Obstbuffet verwandeln – oder in einen Streichelzoo.

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Wer ist eigentlich Christian Moerlein?

Christian Moerlein war ein echter Hopfenpionier: Geboren 1818 in Truppach (Oberfranken), wanderte er als junger Mann in die USA aus – und brachte das wichtigste mit, was man damals brauchen konnte: deutsches Brauhandwerk und massig Durst auf Erfolg.

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Wer ist eigentlich Homer Simpson?

Homer Jay Simpson ist die Hauptfigur der US-Zeichentrickserie „Die Simpsons“, erschaffen von Matt Groening. Er ist Familienvater, Arbeiter im Atomkraftwerk von Springfield, notorisch faul – und der wohl berühmteste Fernseh-Biertrinker der Welt.

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Bier des Monats November (Hitachino Nest Espresso Stout)

Das Hitachino Nest Espresso Stout stammt aus Japan – genauer gesagt von der Kiuchi Brewery in Naka, Präfektur Ibaraki. Die Brauerei wurde bereits 1823 gegründet, ursprünglich für die Herstellung von Sake, und begann 1996 mit dem Brauen von Bier. Ihre Biere unter dem Label Hitachino Nest sind an der charakteristischen Eulenfigur auf dem Etikett zu erkennen – inzwischen ein Symbol japanischer Craft-Braukunst.

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Feuer & Rauch – Die dunkle Seele des Bieres

Bevor es Thermostate und Edelstahltanks gab, war das Brauen eine Kunst aus Instinkt, Geduld – und Feuer. Der Rauch, der aus den alten Sudhäusern stieg, war mehr als ein Nebenprodukt: Er war die Seele des Bieres. Denn ehe das Malz mit Heißluft gedarrt wurde, trocknete man es über offenem Holzfeuer. Das gab ihm jene dunkle Farbe, jenen Duft von Rauch und Harz, der heute nur noch in wenigen Bieren überlebt hat. Das Rauchbier ist also kein Spezialfall, sondern der letzte Zeuge einer Epoche, in der jedes Bier einen Hauch von Flamme trug.

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